Ich wechsle zwischen gegenständlicher und ungegenständlicher Malerei, zwischen ausdrucksstarken und reduzierten Farben, zwischen fein detaillierter und grobflächiger Ausarbeitung, zwischen Malerei und Zeichnung. Denn das ist nur die Außenseite meiner Bilder. Im Grunde geht es mir darum, Momente festzuhalten, in denen sich das Abgebildete von innen her zeigt, in einem besonderen Licht. Ganz gleich, ob Straßenszene, Porträt oder Landschaft. Bei den Bergbildern dieser Ausstellung war es das Aufeinanderstoßen von Erde und Himmel im Hochgebirge, das mich faszinierte. Und die Wucht dieser Begegnung. Deshalb verzichte ich dabei ganz auf Farbe – denn mir geht es vor allem um Volumen: Das Volumen der Wolkenberge im Himmel und der Gebirgszüge auf der Erde. Und um den Moment, in denen beide Elemente miteinander in Beziehung treten.


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