Louise Thaler

24.03. - 29.04. 2012

Opening: 23 of March 2012

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Waiting for Paradise

Mit den neuen Arbeiten »Waiting for Paradise« erzählt Louise Thaler ihre Geschichte aus der Serie »Greetings from Paradise« konsequent weiter. Zentrum und Ausgangspunkt des begehbaren Comics bleibt das Bild mit der Palme am Strand, das auch diesmal in der Ausstellung zu sehen sein wird. Auch im 2. Zyklus gibt die Künstlerin Betrachtern keine fixe Bildfolge vor und ermöglicht dadurch wieder eine Geschichte individuell entstehen zu lassen. Selbstironisch, melancholisch und hoffnungsvoll.


Gordana Rona

25.02. - 09.03. 2012

Opening: 24 of Febuary 2012

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Ölspuren

Zwei Jahre nach ihrer ersten Ausstellung in der Zeitvertrieb Galerie, zeigen wir nun die nächste Phase von Gordana Rona und können so ihrer künstlerische Entwicklung unmittelbar folgen. Ihrem Stil ist sie treu geblieben. Respektlos und frech gegenüber der nackten Leinwand lässt die Künstlerin ein wahres Farbengewitter darüber ziehen. Ausdrucksstark und impulsiv malt sie jetzt mit Ölfarben abstrake Bilder sowie Landschaften. Auch wenn der Pinselstrich noch nicht ganz ausgereift ist, lässt sich schon jetzt eine unglaubliche Kraft und Dynamik erkennen.


Claudia Liedtke & Ulrike Felder

18.12. - 31.01. 2012

Opening: 17 of December 2011

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Natur Toujours

Die (Wieder-) Eroberung des Imaginären

Verlassen in endloser Wildnis schreitet der Hirte
dahin durch wucherndes Gras
und sucht seinen Ochsen.
Weit fließt der Fluß, fern ragen die Gebirge,
und immer tiefer ins Verwachsene läuft der Pfad.
(Der Ochs und sein Hirte, Kuoan Shiyuan, China  ca. 1150
)

Wir können der Wirklichkeit nicht habhaft werden. Wann immer man eine Landschaft abbildet, macht man eine Aussage über die Differenz zwischen etwas Existierendem und etwas Wahrgenommenem. Das Zeichensystem des Bildes zeigt gleichzeitig sowohl eine Szene als auch den Blick des Betrachters, von einem einmaligen Blickpunkt aus - dieser wird von dem Künstler und seiner Apparatur, sei es Kamera oder Hand, eingenommen – eine unendlich subjektive Welt in einem festgehaltenen Moment.
Vorsätzlich oder zufällig, werden die Spuren, die Verwundungen und Frakturen der Naturlandschaft in die Gefühlslandschaft der Erinnerung integriert, in einer semantischen Verschiebung werden diese Elemente in eine suggestive und persönliche malerische Kartographie überführt - ein Gestus, der unleugbar eine Wiedererfindung der Natur darstellt.
Eine Landschaft ist eine Ordnung von aufeinander bezogenen Orten, ein zu interpretierender Text, Zeitlichkeit, Geschichte, Erzählung. Die Natur ist immer überlagert von zugewiesenen Bedeutungen, in deren selbstgesponnenem Gewebe der Mensch verstrickt ist. Es gibt keine „Klischee-Natur“, die das „Ich“ am Erkennen einer „realen Natur“ hindert; Landschaften sind kognitive Konstruktionen, historische Begriffe mit begrenzter räumlicher und zeitlicher Gültigkeit. Landschaft muss nicht unmittelbar erlebt werden, sie kann im Geist als Inbild vorliegen.
Die Landschaft der Außenwelt hat keine Entdecker nötig, das Innere ist die terra incognita,  und dort, wo äußere und innere Landschaft sich berühren, das Greifbare und Ungreifbare, Inbild und Bild verschmelzen, als Ergebnis von genauen Beobachtungen, intuitivem Experimentieren und der Befreiung von Unwesentlichem entstehen Bilder, die mit der Wirklichkeit in unserem Kopf viel genauer übereinstimmen als die „wirkliche“ Natur.

Text: Cem Angeli


Lorenz Grieder

23.09. - 15.11. 2011

Opening: 22 of September 2011

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Malerei und Zeichnung

Nach seinen Ausstellungen – zuletzt in der Nikolaikirche in Leipzig (Deutschland) und Basel (Schweiz) – ist Lorenz Grieder nun erstmals auch wieder in Wien zu Gast. Die Zeitvertrieb Galerie präsentiert einen Querschnitt seiner Arbeiten aus den vergangenen 3 Jahren. Die Schau umfasst 30 Werke, in Öl, Tusche/Tinte und Mischtechnik auf Leinwand oder Papier.