Herbert Bednarik ist bei Insidern und in Kreisen um den Spittelberg bekannt durch seine Fotoausstellungen, Fotobücher und Siebdruckserien mit Motiven vor allem aus Wien. Vor allem mit seinen Projekten: »Foto auf Eisen - Sieben Stiegenhäuser«, »Spittelberg: Das Dorf in der Stadt, vor und nach der Revitalisierung« und seiner »Serie über den Wienerwald«, leistete er einen kunsthistorisch und fotografisch wichtigen Beitrag für die Stadt Wien. Mit der Fotoserie »natürliche Sgraffiti« kreiert er eine Fortsetzung der Gedanken des Sehens. Natürlichen Sgrafitti begegnen wir Tag für Tag, an alten Fassaden, Straßen, Wänden usw. Eigentlich an allen Dingen die der Witterung ausgesetzt sind. Es bleibt ausschließlich dem Betrachter überlassen diese versteckten Bilder zu finden. »Ich meine, daß in unserer Medienwelt vielen von uns das suchende Schauen und Sehen abhanden gekommen ist. Die von mir geplante Arbeit soll dazu beitragen, bewußter mit dieser Eigenschaft umzugehen.« meint der Künstler selbst. Ebenso groß wie sein Engagement in Wien, ist es nun in seiner jetzigen Wohngemeinde – der Stadtgemeinde Hardegg und dem Retzer Land. Durch zahlreiche Initiativen und gemeinsame Projekte belebt er nicht nur die Kulturlandschaft der Gemeinde, sondern stellt sein Gespür für künstlerisches Schaffen und Werte immer wieder erfolgreich unter Beweis. So bekam der KULTUR•PUNKT 2005 den EUREGIO-Innovationspreis für lokale Projekte und Auszeichnung »European Kids’ Trophy 05 für herausragende Leistungen“ sowie den Förderpreis beim Ideenwettbewerb der Dorf- & Stadterneuerung. Auch 2008 gewannen Rosa-Maria Grieder-Bednarik und Herbert Bednarik Anerkennungspreise in der Kategorie Erwachsenenbildung. 2010 ehrt die Stadtgemeinde Hardegg seine Leistungen mit der Verleihung des goldenen Wappenringes durch BGM Mag. Heribert Donnerbauer.


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