Karl Bednarik stammt aus bescheidenen sozialen Verhältnissen, absolviert nach der Grundschule eine Buchdruckerlehre, hat aber immer den Wunsch als frei schaffender Kunstler zu leben. Nach drei Semestern an der Akademie der bildenden Kunste und autodidaktischen Malstudien, startet er mit Ausstellungen im In- und Ausland eine viel versprechende Karriere als Maler.

Die Lebensumstände in den 1950er Jahren münden in die Schriftstellerei. Als vermehrt Textarbeiten Anerkennung und Veröffentlichung finden, wird die Malerei in den Hintergrund gedrängt, trotz einiger Ausstellungen, Ankäufen und öffentlichen Aufträgen, z.B. von Mosaiken an Wiener Wohnhausanlagen.

1951 erscheint der erste Roman, der Krimi »Zwischenfall in Wien«. 1953 folgt der sozialkritische Essay »Der junge Arbeiter von heute – ein neuer Typ«, welcher große Beachtung findet, aber auch empörte Ablehnung auslöst. Von 1953 bis 1955 gestaltet Karl Bednarik Radiosendungen für die RAVAG und den Sender Rot-Weiß-Rot. 1965 bis 1967 erscheinen im (Fritz Molden-Verlag »Die Programmierer«, »Die Lerngesellschaft« und »Die Krise des Mannes«. 1975 bis 1980 leitet Karl Bednarik die Galerie »Alte Schmiede« in Wien. Nach seiner Pensionierung verfasst er noch einen bis dato unveröffentlichten Familienroman, der in Wien im Jahr des Justizpalastbrandes spielt, daneben schreibt er an seinen Lebenserinnerungen.

Fast bis zu seinem Lebensende widmet er sich aber auch der Zeichnung und Malerei.

Österreichische Nationalbibliothek
bednarik.andacht.at


Artists