Self Timer

Die Selbstinszenierung ist das Kernthema meiner fotografischen Arbeit. Im Zentrum steht mein nackter Körper. Ich suche, die von mir im Vorfeld recherchierten Orte zu unterschiedlichen Zeiten und Witterungsbedingungen auf. Ich schaffe mir eine Bühne, in der ich mich bewege. Die Auseinandersetzung mit dem Zufälligen und dem Ungeplanten bestimmen meine Bilder. Der Bildausschnitt ändert sich je nach Aufnahmeserie. Meist bleibt die Kameraposition starr, ein andermal wird sie im performativen Akt umgestellt. Die stille Beobachtung der Kamera, der digitale Auslöser und ich kommunizieren miteinander. Etwas Märchenhaftes entsteht und soll den Betrachter einladen daran teilzunehmen, sich einen Platz auszusuchen und sich niederzulassen – oder vielleicht aber doch weiterzugehen um die Reise woanders fortzusetzen?

Die Ausstellung findet im Rahmen von eyes on – Monat der Fotografie statt.
http://eyes-on.at

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