Ulrike Felders sehr präzise Arbeitsweise unterliegt langen, intuitiven Prozessen, die sowohl die Auswahl des Sujets wie auch die von ihr angewandten Techniken prägen. Ihre beiden konträren Methoden, die minutiös inszenierte Studiofotografie und die unmittelbare Polaroidfotografie, nähern sich nach einer Manipulation der Größenverhältnisse der Objekte bzw. der Ausgangsformate Grenzmomenten der Erfahrung der visuellen Wahrnehmung an. Die Bildobjekte - vom eigenen Gesicht über menschliche Körper, Puppenköpfe, Plastikpferdchen, Tiere und Pflanzen bis hin zu den aktuellen Berglandschaften – erscheinen nach dieser Metamorphose als Wesen zwischen der Realität/der Fotografie und einer ge/erträumten Welt. ­­


Artists