Auf seiner Website dextro.org zeigt Dextro abstrakte Grafik-Design-Experimente (zumeist ohne kommerzielle Anwendung), interaktive Animationen, Videos, Fotoserien und neuerdings auch Gemälde. Seit 1997 beschäftigt sich er mit dem Programmieren von algorithmischen Bildern, Animationen und Videos (turux.org). Der mathematische Ursprung dieser Bilder lässt ihn die Grenzen seiner Kreativität erweitern und macht ihre Erzeugung zudem dezentral: Der Künstler programmiert ja nur einen Rahmen, der die Bandbreite der möglichen Ergebnisse definiert. Was die Betrachtenden genau sehen, entzieht sich seiner Kenntnis und Kontrolle. turux.org, eine Kooperation mit der österreichischen Künstlerin LIA, erhielt den ersten Preis des Josef Binder Awards.

Für seine grafischen Arbeiten erhält Dextro eine Venus des CCA, seine Arbeiten erscheinen in über 70 Büchern und Magazinen und werden im Rahmen diverser Ausstellungen und Animationsfestivals gezeigt. Vor zwei Jahren beginnt Dextro damit, die erwähnten mathematisch generierten Motive in Öl zu malen. Inzwischen hat er 132 dieser »Gemälde« angefertigt. Acht davon waren 2010 im Wiener Künstlerhaus im Rahmen der Ausstellung »mind and matter« zu sehen. Die Bilder sind über dextro.org käuflich zu erwerben. In der Zukunft will Dextro die Verbindung von Mathematik und Malerei noch enger knüpfen, indem Pinsel und andere Werkzeuge teilweise direkt vom Computer aus bedient werden, was eine manuell nicht zu erreichende Exaktheit und Reproduzierbarkeit zur Folge hätte.


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