Louise’s „Blackout to Paradise“

Künstler: Louise Thaler

Louise Thaler, Mag.art. wurde am 11.12. 1979 in Wien geboren. In den Jahren 2002 bis 2007 studierte sie Malerei und Grafik an der Akademie der Bildenden Künste Wien und diplomierte im Jänner 2008. Sie arbeitet medienübergreifend in den Bereichen Malerei, Comic und Animationsfilm. Verschiedene Medien, Formen und Stile sind ihr Sprachrohr, ihr Werkzeug und werden je nach Thema und Inhalt genutzt und kombiniert. Die Grenzen zwischen den einzelnen Elementen ihrer Arbeiten verschwimmen oft. Einzelne Bilder und Bildausschnitte sind als Fenster zu Zeit und Raum einzuordnen. In den Zwischenräumen findet die gedankliche Bewegung des Betrachters statt. (z.B.: von Bild zu Bild, von Frame zu Frame). Seit 2008 zieht sich ein roter Faden, in Form des Bildes „Palme am Strand“, durch einen Großteil ihrer Arbeiten. „Dieses Bild symbolisiert das Begehren, das Streben, das persönliche Paradies und die Möglichkeit dies zu manifestieren.“ Die Künstlerin behält sich aber vor, diesen Faden nach Ermessen zu ignorieren und zu durchtrennen. Der Inhalt ihrer Arbeiten, sei er autobiografisch, realistisch oder fantastisch, spiegelt immer ihre derzeitige Lebenssituation und  Sicht auf die Geschehnisse der Welt wieder.

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Louise Thaler

Grafikerin, Restauratorin, Künstlerin

Eine Palme am Strand. Idyllisch, möchte man meinen. Was auf den ersten Blick als verspielter Comicausschnitt und Sinnbild der Entspannung daherkommt, wird von Louise Thaler bereits durch den Titel der Ausstellung dekonstruiert: „Blackout to Paradise“ ist nach drei Jahren des Schaffens der dritte Teil einer Ausstellungsreihe und führt somit „Greetings from Paradise“ und „Waiting for Paradise“ auf seinen thematischen Höhepunkt.

3D Bilder

2008 als erstes und zentrales Bild der Serie entstanden, reflektiert die Künstlerin mit der Palme am Strand die Grenze zwischen verheißenem Paradies und ernüchternder Realität – und bringt ebendiese Spannung auf die Bildfläche. Nicht zuletzt wird der Betrachter dazu aufgefordert, mit seinen eigenen Sehnsüchten zu kokettieren, womit das aufrüttelnde Werk komplettiert wird.

Marlene Winter, Wien 2015

Bilder vom Eröffnungs-Event